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Alte / Neue Bergbauregionen (Fortsetzung)

Neuwerk

Tief versteckt im Bodetal liegt der kleine Ort Neuwerk. Ein charakteristisches Gebäude mit zwiebelähnlichen Türmchen, die ehemalige Schule, empfängt den Wanderer. Alljährlich zum Abschluss der Heuernte wird hier am 3. Juliwochenende ein Harzer Volksfest ganz besonderer Art der "Grasedanz" durchgeführt. Höhepunkte sind die Wahl der Grasekönigin und die symbolische Heuversteigerung.

Marmormühle am Krockstein

Das Gebiet des Bodetales bei Neuwerk bietet eine Konzentration geologischer Besonderheiten. Am Krockstein wurde im 17. und 18. Jahrhundert roter Marmor abgebaut. Friedrich der Große verwendete diesen Marmor für sein Schloß Sanssouci.
Man findet hier außerdem Eisenerzaufschlüsse, Schieferbrüche und beidseits der Bode Diabassteinbrüche.
Diabas, auch Grünstein genannt, fand hauptsächlich beim Straßenbau Verwendung. Seinetwegen wurde eigens die "Neuwerker Industriebahn" angelegt und am 7. März 1887 in Betrieb genommen. Die einstige Trasse ist noch gut zu verfolgen. Auch zeugen von ihr noch im Kreuztal eine Brücke über die Bode und ein Tunnel. Der Felsen aus grauen Tonschiefern und Grauwacken auf der anderen Seite der Bode in unmittelbarer Nachbarschaft der Bushaltestelle ist geologisches Naturdenkmal.

Ein montanhistorischer Lehrpfad gibt dem interessierten Wanderer nähere Erläuterungen zur Bergbaugeschichte dieses Gebietes.

Rappbodetalsperre / Talsperre Wendefurth

Auf schmalen Pfaden durch die Auenlandschaft der Bode gelangt der Wanderer nun in den Bereich der Rappodetalsperre.

Die Rappbodetalsperre ist ein Superlativ. Sie hat die größte Schwergewichts-Staumauer Deutschlands. Die Staumauer soll mit 106 m Höhe dem Assuan-Staudamm in Ägypten entsprechen. Die Rappbodetalsperre dient zur Trinkwasserversorgung. Bemerkenswert ist, dass das Hauptstaugebiet im Rappbodetal liegt, obwohl die Bode natürlich der ergiebigste Zufluß ist. Rübeland ist durch diese interessante planerische Lösung das Versinken im Wasserstau erspart geblieben.

Hinter der Staumauer schließt sich die Talsperre Wendefurth an. Sehenswert ist hier das große Pumpspeicherwerk.

Übernachtung:

Am Etappenende: Altenbrak
Weitere Übernachtungsmöglichkeiten: Rübeland, Elbingerode

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